Paprika auf dem Balkon anbauen – 7 Tipps und es gelingt!

Paprika ist neben Zucchini eines meiner liebsten Gemüse auf dem Balkon und der Anbau ist gar nicht so schwer wie man vielleicht meint. In diesem Artikel gebe ich dir 7 Tipps, wie du Paprika auf dem Balkon anbauen und pflanzen kannst.

Tipp 1 – Eisheilige abwarten

Die Paprika ist ein Südländer, mag es also sehr warm und verträgt Nachtfrost überhaupt nicht. Egal ob du also deine Jungpflänzchen selbst gezogen hast oder du dir eine Paprika Pflanze im Gartencenter besorgt hast, pflanze sie erst nach den Eisheiligen, also Mitte Mai nach draußen.

Ich ziehe meine Paprika mittlerweile selbst vor und starte damit so Mitte Februar. Schau dir dazu gerne meinen Blogartikel zum Thema „Jungpflanzen selber vorziehen“ an.

Bei schönem warmen Wetter stelle ich die Jungpflanzen tagsüber auch schon vor Mitte Mai immer mal wieder auf den Balkon. Das hilft den Pflanzen sich abzuhärten, da sie sich an Sonne und Wind gewöhnen. Vergiss aber auf keinen Fall sie abends wieder rein in die gute Stube zu holen.

Tipp 2 – Gib der Paprika ausreichend Platz

Auch wenn die Paprika Pflanzen auf dem Balkon normalerweise nicht übermäßig groß werden, braucht die Pflanze dennoch genügend Platz um sich gut zu entwickeln. Der Topf darf also nicht zu klein sein, 20 Liter sollte er mindestens haben. Ich verwende beispielsweise immer Pflanzsäcke mit einem Volumen von 27 Liter.

Pflanzsäcke möchte ich übrigens nicht mehr missen. Sie sind wasserdurchlässig (also keine Staunässe), luftdurchlässig, leicht und ich kann sie mit den praktischen Griffen leicht hin und her tragen. Also ich bin echt begeistert. Falls du dich für Pflanzsäcke interessierst, hier findest du meine.

So gelingt der Paprika Anbau auf dem Balkon
Tipp 3 – Ein warmer sonniger Standort

Wie gesagt, die Paprika ist ein Südländer. Somit braucht sie auch einen sonnigen Standort, ein Südbalkon ist ideal. Der Platz sollte idealerweise auch noch windgeschützt sein. Bei mir auf dem Balkon ist es teilweise sehr heiß und manchmal auch echt windig. Damit die Paprika den Wind übersteht, binde ich sie an einem Bambusstab fest und stelle sie relativ nah an das Balkongeländer, so steht sie einigermaßen geschützt. 

Tipp 4 – Köngisblüte ausbrechen

Die Königsblüte ist die allererste Blüte, die aus der Mitte vor der ersten Verzweigung wächst. Wenn du diese Königsblüte ausbrichst, wird dadurch das Wachstum der Pflanze beschleunigt und der spätere Ertrag erhöht sich dadurch.

Tipp 5 – Beim Bestäuben helfen

Wenn die Blüten einfach abfallen und keine Früchte ausbilden, dann hat die Bestäubung gefehlt. Und wenn Bienen Mangelware sind, so wie auf meinem Balkon, dann kann man ganz einfach selbst bestäuben. Sobald die Blüten offen sind, entweder die ganze Paprika Pflanze etwas schütteln oder an die einzelnen Blüten leicht hinklopfen, bis man sieht, dass der Blütenstaub rausrieselt. Das hat bei mir die letzten Jahre immer super funktioniert und ich habe dadurch eine gute Ernte bekommen.

Tipp 6 – Vor Sonnenbrand schützen

Wenn es im Hochsommer zur Mittagszeit auf dem Balkon extrem heiß wird, kann es vorkommen, dass die Paprika an den Früchten Sonnenbrand bekommt. Bei extremer Hitze beschatte ich deshalb mittags meine Pflanzen mit einen Sonnenschirm. Und sie stehen nah am Balkongeländer, da bekommen sie auch noch etwas Schatten. Sonnenbrand bei einer Paprika so aus:

Paprika mit Sonnenbrand
Tipp 7 – Ausreichend gießen

Die Paprika hat einen hohen Wasserbedarf. Vor allem an heißen Tagen und wenn schon einige Früchte an der Pflanze hängen. Dann auf jeden Fall täglich gießen und im Hochsommer eventuell sogar 2x täglich. Wenn die Blätter schlaff nach unten hängen, dann hat die Paprika auf jeden Fall Durst. Ansonsten einfach die Erde prüfen, ob sie noch feucht ist.

So gelingt der Paprika Anbau auf dem Balkon

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Und hier noch mein Video zum Thema: Paprika auf dem Balkon anbauen und pflanzen – 7 Tipps und es gelingt!

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